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Die SanDisk Extreme Pro im Test

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Die SanDisk Corporation gehört zu den bekanntesten Speicher-Herstellern und ist laut eigenen Abgaben der größte Flash-Speicher-Hersteller der Welt. Produziert werden vor allem Speichermedien, wie USB-Sticks und SSD-Festplatten. Im nachfolgenden Test der SanDisk Extreme Pro in der 480GB Variante soll überprüft werden, ob die Festplatte die hohen Ansprüche erfüllen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann.

Überblick: Alle SSDs von SanDisk aus unseren Tests

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

+ Vorteile – Nachteile
gut Performance3,5-Zoll-Adapter, Kabel und Schrauben sind nicht im Lieferumfang enthalten
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
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Review von CNET – youtube.com

Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

Die SanDisk Extreme Pro ist eine interne Solid State Drive im beliebten Formfaktor 2,5 Zoll. Sie ist mit der schnellen SATA III Schnittstelle ausgestattet und kann problemlos in jede Art von Computergehäuse eingebaut werden. Die SSD besitzt eine moderne Optik und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Sie hat eine relativ kompakte Form (0,7 cm x 10,1 cm x 7 cm) und wiegt nur 58 Gramm.

Der Lieferumfang fällt recht dürftig aus. Neben der Festplatte ist nur die Software SSD Dashboard enthalten. Auf Zubehör und Adapter, wird wie bei eigentlich allen getesteten SSDs im Test, ganz verzichtet. Im Handel wird die Extreme Pro in den Kapazitäten 240 GB, 480 GB und 960 GB angeboten.

Von der Präsentation und Verarbeitung her hinterlässt die Extreme Pro einen gelungenen und hochwertigen Eindruck.

Features

Formfaktor: 2,5 Zoll
Anschluss: SATA 6 GBit/s
Controller: Marvell 88SS9187
Lesen (laut Hersteller): 550 MB/s
Schreiben (laut Herseller): 520 MB/s
Speicherchips Typ: MLC
Zwischenspeicher: Größe 512 MB

Die SanDisk Extreme Pro setzt ein zweistufiges Caching ein. Dieses besteht aus einem 512 MB großen DDR3-1600-Speicher und aus der modernen nCache-Technologie. Diese lässt sich deutlich flotter beschreiben wie der normale Cache. Dadurch profitieren die Nutzer von schnelleren Zugriffszeiten und einer höheren Geschwindigkeit. Die nCache-Technik ähnelt von der Funktionsweise her dem Turbo-Write-Verfahren von Samsung. Des Weiteren verwendet der Hersteller zwischen der Oberschale des Festplattengehäuses und den Speicherchips Wärmeleitpads. Diese sorgen für eine bessere Wärmeableitung und dämpfen Schwingungen effektiver. Über die Software SSD Dashboard können die Nutzer alle wichtigen Wartungsaufgaben erledigen und unter anderem auch die Firmware der Festplatte updaten.

Insgesamt bietet die Extreme Pro für einen guten Preis einige tolle Features.

In der Praxis

Der Einbau der SanDisk Extreme Pro ist nicht weiter schwer und war im Test schnell erledigt. Das nötige Zubehör, wie Schrauben oder einen Adapter für 3,5 Zoll muss allerdings noch zusätzlich gekauft werden. Die Inbetriebnahme verläuft im Test ohne Probleme, die SSD wird sofort erkannt. (Passend dazu: Hier zeigen wir, wie der Einbau einer SSD am Mac funktioniert.)In der Praxis überzeugt die Extreme Pro mit einer guten Lese- und Schreibgeschwindigkeit – die in unserem Testsystem aber nicht an die Geschwindigkeit der Samsung EVO-Reihe herran reicht. Selbst unter Volllast arbeitet die Festplatte noch erwartungsgemäß leise und verbraucht auch nicht viel Strom.

AS-SSD

Leserate Durchschnitt: 520 MB/s
Schreibrate Durchschnitt: 480 MB/s
Zugriffszeit Lesen Durchschnitt: 0,078 ms
Zugriffszeit Schreiben Durchschnitt: 0,062 ms
Betriebssystem-Bootzeit: 10 s

In der Praxis konnte uns die SanDisk Extreme Pro mit Ihren Zahlen überzeugen und erreicht fast die Werte der Samsung EVO 850 PRO!

Das Fazit

Mögliche Alternativen zur Extreme Pro

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