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Die Samsung Portable SSD T3 im Test

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Im Bereich der SATA- und SSD-Festplatten ist Samsung führend und bietet seinen Käufern eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen. In dem nachfolgenden Test der Samsung Portable SSD T3 nehmen wir sie genau unter die Lupe und überprüfen, ob die externe SSD-Festplatte den alten Testsieger ersetzen kann. Denn schon die Portable SSD T1 war bei uns Testsieger unter den externen SSD Festplatten.

Dazu passend: Alle getesteten SSDs von Samsung im Überblick

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

+ Vorteile – Nachteile
sehr kompakt, hochwertig und leichthoher Preis
sehr gute Performance auf aktuellen Systemennicht schneller als ihr Vorgänger
zusätzliches USB-C Kabel wäre schön gewesen

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Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

Review von Max Lee – youtube.com

Die Portable SSD T3 vom Hersteller Samsung ist schon auf den ersten Blick eine qualitativ hochwertige externe SSD-Festplatte. Sie besitzt ein modernes Design und besteht aus einem robusten Aluminium-Gehäuse, das perfekt mit einem Kunststoffrahmen zusammengeführt wurde. Während das Gehäuse des Vorgängers noch aus vollständig Kunststoff bestand, besteht das Gehäuse der SSD T3 also nun zu einem großen Teil aus Aluminium. Dadurch macht das Gehäuse einen hochwertigeren und optisch ansprechenderen Eindruck. In direkten Vergleich zum Vorgänger ist das Gehäuse 3 mm länger, rund 5 mm breiter und ca. 1 mm höher. Dadurch wiegt der Nachfolger etwas mehr und kommt auf ein Gewicht von rund 51 Gramm. Natürlich passt die SSD-Festplatte von ihrer Größe immer noch in jede Hosen- oder Hemdtasche.

Die Verpackung der T3.

Der Lieferumfang im Überblick.

An der Stirnseite befindet sich der USB-Anschluss (Typ C). Das mitgelieferte Kabel ist mit den gängigen Anschluss USB 3.0 A ausgestattet und mit rund 40 cm um einiges länger als das Kabel des Vorgängers. Zum weiteren Lieferumfang der SSD-Festplatte gehören noch eine mehrsprachige Kurzanleitung und die Garantierichtlinien.

Features


Schnittstellen: USB C
Übertragungsraten (laut Hersteller): 5 Gbit/s (USB)
Zugriffszeit (laut Hersteller): 0,70 ms
Lesen (laut Hersteller): 450 MB/s
Schreiben (laut Herseller): 450 MB/s

Im Vorgänger SSD T1 befindet sich eine Samsung 850 Evo als mSATA-Modul und diese kann über eine Adapterplatine per USB verwendet werden. Bis auf das 2 Terabyte Modell trifft dies auch auf die SSD T3 zu. Bei der größten Variante setzt der Hersteller Samsung auf die 3. 3D NAND Generation mit einem TLC-V-NAND, 256 Gigabit und 48 Ebenen. Im 2 TB-Modell befinden sich in jedem der insgesamt 4 Chipgehäusen 16 256 Gbit. Als SSD-Controller kommt ein 4 Kanal-Modell MGX zum Einsatz, während ein DRAM Chip mit etwas mehr als 2 MB als Cache fungiert. Der DRAM, der Flash-Speicher und der Controller sind mit Wärmeleitpads ausgestattet und diese sorgen für eine zuverlässige Abfuhr der Abwärme.

Die von Samsung eingeführte TurboWrite-Technik der 850-Evo-Reihe kommt bei der Portable T3 ebenfalls zum Einsatz. Dank dieser Technik wird ein bestimmter Teil vom Reservespeicher im SLC-Modus nicht mit 3, sondern nur mit einem Bit beschrieben. Der Zwischenspeicher dient der Beschleunigung von Schreibtransfers. Beim 2 TB-Modell ist der TurboWrite-Cache insgesamt 18 GB groß, beim 1 TB-Modell sind es 9 GB. Mittels einem ASMedia-Brückenchip wird das SATA-Signal in das USB-Protokoll überführt und andersherum.

Die T3 arbeitet mit einem USB 3.1 Anschluss und erreicht somit eine Datenrate von 5 Gbit pro Sekunde. Durch den Passiv-Switch ASM1542 ist eine Kompatibilität mit den gängigen USB-Typ-C-Anschluss gewährleistet. Die maximale Transferrate beim Lesen und beim Schreiben gibt der Hersteller mit 450 MB/s an. Genau wie der Vorgänger nutzt auch die T3 eine AES 256 Bit Verschlüsselung und einen 3D V-NAND.

In der Praxis

Der USB-C Anschluss.

Der Anschluss der T3 ist innerhalb von wenigen Sekunden erledigt und sollte auch von einem unerfahrenen Nutzer bewerkstelligt werden können (unbedingt an einen USB 3.0 Anschluss anschließen). Nach dem Anschließen steht dem Nutzer sofort die volle Speicherkapazität von realen ca. 230GB (256GB Variante) zur Verfügung.

Die optionale Hardware Verschlüsselung ist bei der SSD T3 anders und komfortabler gelöst als beim Vorgänger. Nach dem Ausführen der Software die auf der Festplatte hinterlegt ist, wird man aufgefordert ein Passwort für die Verschlüsselung zu vergeben. Ist das Passwort eingegeben und bestätigt, war es das auch schon und die Festplatte ist dann geschützt. Wichtig ist hier nur das das Passwort nicht geändert und/oder wiederhergestellt werden kann. Verliert oder vergisst man das Passwort, muss man sich an den Support von Samsung wenden.

In unserem Test können wir bestätigen, dass sich die Verschlüsselung nicht auf die Geschwindigkeit der SSD-Festplatte auswirkt. Die maximalen Transferdaten, die der Hersteller im Datenblatt angibt, können in der Praxis nur erreicht werden, wenn das System UASP mit USB 3.0 oder 3.1 unterstützt. Ist dies nicht der Fall, dann sinkt die Transferrate auf einen niedrigeren Wert von 350 MB pro Sekunde. Zusätzlich gibt es Unterschiede im Hinblick auf das Betriebssystem und die Treiber. Laut Samsung werden die besten Ergebnisse mit Windows 7 erzielt.

Passender Ratgeber: Diese Dateien gehören auf externe (SSD) Festplatten

AS-SSD

Auf unserem Windows 10 Testsystem erreichten wir im AS SSD Benchmark sehr gute Werte. Die Zugriffszeit liegt beim Lesen bei nur 0,117 ms und beim Schreiben bei 0,123 ms. Beim sequenziellen Schreiben erreicht die SSD-Festplatte einen guten Wert von ca. 400 MB pro Sekunde und kommt beim Lesen sogar auf ca. 410 MB. Moderne 4K-Inhalte liest die SSD T3 mit einer Geschwindigkeit von 19 MB und schreibt sie mit bis zu 21 MB in der Sekunde.

Auch in den AS SSD Kopier-Benchmarks überzeugt die externe T3 mit guten Werten:

Auch im Crystal Disk Mark liegen die gemessenen Werte unter 450 MB pro Sekunde und erreichen ein ähnliches Niveau wie beim Vorgänger. Unter dem Strich liegen die gemessenen Werte natürlich etwas unter den Herstellerangaben, können uns in unserem Test jedoch trotzdem überzeugen.

Die Samsung Portable SSD T3 im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zur T3

Die Samsung Portable SSD T3 im Preisvergleich