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Die Crucial MX300 M2 im Test

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Unter dem bekannten Markenname Crucial vertreibt Micron, einer der größten Hersteller von Flash-Speicher auf der Welt, qualitativ hochwertigen Arbeitsspeicher und Festplatten. Die modernen SSD-Festplatten aus dem Hause Crucial nutzen fortschrittliche Speichertechnologien und besitzen eine hohe Qualität. Im Rahmen unseres Tests nehmen wir die Qualität und Leistung der Crucial MX300 M2 genau unter die Lupe.

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Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

+ Vorteile– Nachteile
gutes Preis-Leistungs-Verhältnisdeutlich langsamer als Topmodelle
in der Praxis ist die Performance guteigenwillige Speichergröße
schnelle Zugriffszeiten, geringer Stromverbrauch

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Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

Die MX300 M2 ist kaum größer als ein RAM-Riegel und besitzt eine ähnliche Optik. Auf einem weißen Kleber befinden sich die technischen Spezifikationen der Festplatte. Mit einem Gewicht von rund 9 Gramm und den kompakten Maßen 80 mm x 22 mm x 1,0 mm liegt die Crucial kaum spürbar in der Hand. Das M.2-Modul macht einen robusten und einwandfrei verarbeiteten Eindruck.

Im Lieferumfang der Festplatte befinden sich 2 M.2 Befestigungsschrauben und ein Key für die Software Acronis True Image HD Software. Mit dem Programm lassen sich Festplatten sichern, klonen und wiederherstellen. Zur eigentlichen Laufwerksverwaltung eignet sich das kostenlos herunterladbare Tool Storage Executive von Crucial. Im Handel ist die MX300 M2 in den Speichergrößen 275 GB, 525 GB und 1 TB erhältlich.

Features

Schnittstelle: PCI Express 3.0 x4
Formfaktor: M.2 2280
Controller: Marvell 88SS1074
Lesen (laut Hersteller): 530 MB/s
Schreiben (laut Herseller): 500 MB/s
Speicherchips Typ: 3D TLC

Die MX300 von Crucial hat eine modernen M.2-Schnittstelle und lässt sich mit entsprechenden Mainboards und schlankeren Laptops verwenden. Der Marvell 88SS1074 Controller ist ein Mittelklasse-Modell mit zwei 400 MHz schnellen RMv5-Kernen. Der Controller unterstützt eine AES-Verschlüsselung via TCG Opal 2.0, Microsoft eDrive und IEEE-1667 und beherrscht den energiesparenden DevSleep-Modus. Eine Power-Loss Protection und ein adaptiver Überhitzungsschutz sind ebenfalls vorhanden.

Als Speicher nutzt die MX300 M2 schnelle 3D-NAND-Zellen (TLC) von Micron. Die 1-TB-Version verwendet zusätzlich eine moderne RAIN-Technologie. Durch das Redundant Array of Independent NAND werden die Daten auf dem Laufwerk ähnlich wie bei der RAID-Technologie geschützt. Im Vergleich zu ähnlichen Modellen ist die SSD sehr genügsam, was den Stromverbrauch betrifft. Bei Volllast liegt dieser bei nur 2,5 Watt.

Der Hersteller sichert die Festplatte mit einer 3 Jahre langen Garantie ab und gibt für die Lebensdauer einen guten Wert von 160 Terabytes Written an.

In der Praxis

Mit dem Einbau der MX300 M2 hatten wir während des Tests überhaupt keine Probleme. Das kostenlose Tool ist äußerst benutzerfreundlich gestaltet. Mit wenigen Schritten lässt sich die Firmware der SDD auf den neuesten Stand bringen. Selbstverständlich sollten die passende Hardware und eine aktuelle Treiber-Software vorhanden sein.

Besonders gespannt waren wir auf die Performance der MX300 M2, denn die SSD ist deutlich günstiger als die leistungsstarke Konkurrenz aus dem Hause Samsung. In Kombination mit einer aktuellen Firmware schafft die MX300 M2 solide Übertragungsraten, diese erreichen jedoch nicht die Geschwindigkeit des Vorgängers.

Dank des 3D-NAND verbraucht die SSD deutlich weniger Strom und besticht mit einer hohen Gesamtschreibleistung. Spiele kopiert die MX300 durchschnittlich mit 350 MB/s. Programme werden deutlich langsamer mit 200 MB/s übertragen. Die durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit erreicht einen soliden Wert von 450 MB pro Sekunde. Lesen kann die SSD etwas schneller und kommt auf durchschnittlich 480 MB/s. Diese Werte reichen aber nicht an die Performance anderer M.2 SSDs aus unserem Test heran.

AS-SSD Benchmark:

Leserate Durchschnitt: 480 MB/s
Schreibrate Durchschnitt: 450 MB/s
Zugriffszeit Lesen Durchschnitt: 48 ns
Zugriffszeit Schreiben Durchschnitt: 43 ns

Das Fazit

Mögliche Alternativen zur MX300 M2

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