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Kingston SSDNOW V300

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Die Kingston SSDNow V300 im Test

Kingston ist einer der weltweit größten Hersteller von besonders hochwertigen Speicherprodukten. Das Unternehmen genießt einen sehr guten Ruf und wird vor allem für seine hohe Qualität geschätzt. Im nachfolgenden Test der Kingston SSDNow V300 soll sich zeigen, ob die in der 480GB Version dem tadellosen Ruf des Herstellers gerecht wird und sich gegen die zahlreiche Konkurrenz durchsetzen kann.

Weiterführend: Alle getesteten Kingston SSDs im Überblick

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

+ Vorteile – Nachteile
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gute Verarbeitung
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Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

Review von Technologycrazy – youtube.com

Die Kingston SSDNow V300 ist eine interne SSD-Festplatte mit dem Formfaktor 2,5 Zoll. Sie ist im Handel in den Größen 60 GB, 120 GB, 240 GB und 480 GB erhältlich. Die Solid State Drive ist mit einem SATA III (6 Gbit/s) Anschluss versehen und somit auch abwärtskompatibel zu der älteren SATA II. Dank des gängigen Formfaktors kann die SSD ohne Probleme in jedem Computergehäuse verbaut werden. Die SSDNow V300 wiegt nur rund 54 Gramm und ist mit dem maßen 7 cm x 10 cm x 0,7 cm recht kompakt. Neben ihrem ansprechenden Design macht die Festplatte auf jeden Fall auch einen hochwertigen Eindruck.

Der Lieferumfang fällt im Vergleich zu anderen Festplatten sehr umfangreich aus. Neben der Festplatte erhalten Käufer ein externes 2,5 Zoll Gehäuse, unterschiedliches Einbauzubehör für 2,5 Zoll und 3,5 Zolle Schächte und ein SATA- sowie ein Stromkabel. Zusätzlich erhalten die Käufer eine DVD mit Anleitungen und die Software Acronis Cloning. Neben dem Set gibt es auch noch eine Standalone-Version. In dieser ist nur die Festplatte enthalten.

Sowohl die Verarbeitung als auch die Präsentation der V300 machen einen hochwertigen und gelungenen Eindruck.

Features

Formfaktor: 2,5 Zoll
Anschluss: SATA 6 GBit/s
Controller: SandForce SF-2281
Lesen (laut Hersteller): 450 MB/s
Schreiben (laut Herseller): 208 MB/s
Speicherchips Typ: MLC asynchron 19 nm

Die SSDNow V300 setzt wie die meisten anderen SSD-Festplatten auf eine schnelle 6 Gb/s-Anbindung über den weitverbreiteten SandForce-Controller. Die Datenkompression sorgt für einen hohen Datendurchsatz. Als Besonderheit setzt der Hersteller einen NAND-Speicher von Toshiba mit einer Strukturbreite von 19 nm ein. Dadurch schafft die V300 von Kingston theoretisch sehr gute Lese- und Schreibraten und eine hohe I/O-Performance von bis zu 85.000 IOPS. Das Gehäuse der Festplatte besteht aus einer qualitativ hochwertigen Metalllegierung.

In der Praxis


Der Einbau der SSDNow V300 sollte keinem Nutzer Probleme bereiten, dies war auch für uns im Praxistest sehr einfach. Käufer, die sich für das Komplettset entscheiden, erhalten alles Nötige an Zubehör und können die SSD auch in einen 3,5 Laufwerksschacht einbauen. Auch bei der Inbetriebnahme gibt es keinerlei Probleme, die Festplatte wird sofort vom Betriebssystem erkannt, kann formatiert und anschließend benutzt werden.

In der Praxis stellte sich dann aber herraus, das die vom Hersteller angegebenen Performance-Werte – mit großem Abstand – nicht erreicht werden! In den verschiedenen Benchmarks blieb die SSD weit hinter den Erwartungen zurück und war die bisher langsamste SSD im Test! Unsere Recherchen haben ergeben, das hier wohl etwas am Produktionsprozess geändert wurde und die Firmware geändert. Sie funktioniert zwar tadellos und bleibt auch unter Volllast sehr kühl aber so langsam muss es nun wirklich nicht sein!

AS-SSD

Leserate Durchschnitt: 400 MB/s
Schreibrate Durchschnitt: 142 MB/s
Zugriffszeit Lesen Durchschnitt: 0,165 ms
Zugriffszeit Schreiben Durchschnitt: 0,223 ms
Betriebssystem-Bootzeit: 14,8 s

In der Praxis konnte uns die SSDNow V300 leider überhaupt nicht überzeugen! Unsere aktuellen SSD Testsieger bringen hier deutlich mehr Leistung!

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