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Crucial MX300

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Die Crucial MX300 im Test

Unter der Marke Crucial werden auch qualitativ hochwertige SSD-Festplatten hergestellt, diese zeichnen sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Wir nehmen in unserem Test die Crucial MX300 unter die Lupe, untersuchen, wie sich die SSD-Festplatte in der Praxis schlägt und schauen natürlich auch wie sich im Vergleich zur BX200 schlägt.

Passend dazu: Noch mehr getestete SSDs von Crucial finden Sie hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

+ Vorteile– Nachteile
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
in der Praxis ist die Performance gut
viele nützliche Features und guter Lieferumfang

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Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

Review von CNET – youtube.com

Die MX300 von Crucial ist eine Solid State Drive Festplatte in gängigen 2,5-Zoll-Format. Die Festplatte ist nur 7,6 cm x 1,3 cm x 5,1 cm groß besitzt ein geringes Gewicht von 64 Gramm. Sie zeichnet sich durch ein modernes Design aus und ist hochwertig verarbeitet.

Das Gehäuse ist 7 mm schlank und passt somit ohne Probleme in jeden Computer, Mac oder Laptop. Zur Ausstattung der Festplatte gehört ein attraktiver Temperaturschutz, der eine Überhitzung und Beschädigung der internen Laufwerkskomponenten zuverlässig verhindert.

Im Handel ist die MX300 auch mit 275 GB, 750 GB, 1 TB und 2 TB erhältlich. Im Lieferumfang der SSD-Festplatte befinden sich eine Gehäuse-Extension für eine Bauhöhe von 9,5 mm, eine Verwaltungs-Software und eine Lizenz für die bekannte Software Acronis True Image HD. Mit dieser Software lassen sich die Daten einfach migrieren.

Features

Anschluss: SATA 6 GBit/s
Controller: Marvell 88SS1074
Lesen (laut Hersteller): 530 MB/s
Schreiben (laut Herseller): 510 MB/s
Speicherchips Typ: TLC-NAND
Zwischenspeicher: Größe 512 MB

Mittels der im Lieferumfang enthaltenen Gehäuse-Extension passt das 2,5 Zoll Gehäuse auch in höhere Laufwerksschächte. Die qualitativ hochwertige SSD-Festplatte nutzt die moderne Micron 3D NAND Technologie mit 32 Layern. Dank dieser effektiven Flashspeicher-Art sind eine höhere Speicherdichte und ein niedrigerer Verkaufspreis möglich. Unter der Haube der MX300 befindet sich ein leistungsstarker Marvell 88SS1074 Chip mit 4 NAND-Kanälen. Zusätzlich kann sie auf den SLC-Schreibcache zurückgreifen. Dadurch kann die SSD bereits Daten zügig verarbeiten, bevor sie in den TLC-Bereich vom NAND verschoben werden.

Die MX300 wird über die SATA 6 GBit/s Schnittstelle mit dem Computer verbunden und die bewährte 256 Bit AES-Verschlüsselung ist ebenfalls mit an Bord. Dadurch kann die SSD auch mit dem gängigen Standard TCG Opal 2.0 umgehen.

Die Festplatte verfügt über ein 512 MB DDR3 großes Cache und über eine 3 Jahre lange Garantie. Sie kann Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 530 MB pro Sekunde lesen und mit einer Geschwindigkeit von 510 MB/s schreiben. Random 4K liest die SSD mit 92.000 und schreibt mit 83.000 IOPS. Ob diese Zahlen in der Praxis belastbar sind, erfahren sie im nächsten Abschnitt.

In der Praxis

Der Einbau der SSD-Festplatte nimmt nur wenig Zeit in Spruch und sollte auch Anfänger vor keine großen Probleme stellen. Die Festplatte kann entweder in den gängigen 2,5 Zoll Laufwerkschacht oder auch mittels dem Adapter in einem größeren Schacht befestigt werden. Die Verwendung ist sowohl in einem klassischen Desktop-Computer als auch in einem Laptop möglich. Nach dem Einbau sollten die Nutzer als Erstes überprüfen, ob sich die Firmware auf dem neuesten Stand befindet. Ist dies nicht der Fall, dann kann eine neue Firmware innerhalb von wenigen Minuten installiert werden (Download hier). Diese bringt dann mehrere Vorteile mit sich, wie zum Beispiel eine optimierte Laufwerksfehlerbehandlung und eine höhere Schreibgeschwindigkeit.

Sowohl die Lese- als auch die Schreibgeschwindigkeit gehört zu den wichtigsten Kriterien einer Festplatte. Die angegebenen Werte des Herstellers lesen sich auf dem Blatt sehr gut und sollte natürlich auch in der Praxis ähnlich ausfallen. Um die Werte zu ermittel verwenden wir unter anderem das Programm AS SSD Benchmark.

Hier schnitt die Crucial MX300 insgesamt sehr gut ab. Sie schlägt bei den Lese- und Schreibgeschwindigkeiten z.B. die BX200 locker und konnte auch bei den 4K-Inhalten überzeugen. (Siehe Screenshots)

Auch beim Kopier-Benchmark erreicht die MX300 ebenfalls sehr gute Werte.

In unserem Test werden auch bei mehreren Durchläufen, die angegebenen Höchstgeschwindigkeiten des Herstellers zwar nicht erreicht, jedoch sind die Werte mehr als zufriedenstellend. An die Spitzenwerte der Konkurenz von Samsung kann sie zwar nicht ganz anschließen, muss sich mit ihren guten Performance-Daten aber auf keinen Fall verstecken – zumal sie auch noch günstiger ist.

Lesen Sie weiterführend auch unsere Ratgeber: SSD Kaufen, einbauen & einrichten: Darauf sollten Sie achten

Das Fazit

Mögliche Alternativen zur MX300

Die Crucial MX300 im Preisvergleich