Die besten externen SSD-Festplatten im Test

Externe SSD-Festplatten finden immer mehr Beachtung, die Tage als Nieschenprodukt für Profis sind im Jahr 2017 längst gezählt. Denn die Geschwindigkeistvorteile, die Robustheit und der sinkende Preis pro GB machen die externen SSDs nicht mehr nur für professionelle Anwender interessant.

Auf ssdfestplatte.eu haben wir uns einige der besten Modelle in unserem Test genau unter die Lupe genommen, die Testsieger gekürt und eine umfangreiche Kaufberatung dazu verfasst. So wird die Auswahl der passenden externen SSD zum Kinderspiel.

Die besten externen SSDs aus unserem Test – Stand Juni 2017

Hier sehen Sie die externen SSD-Festplatten welche in unserem Test bisher am besten bewertet wurden. Für uns sind diese Modelle die aktuell besten am Markt und Sie können mit dem Kauf einer dieser Testsieger eigentlich keinen Fehler machen.

1. Platz: Die Samsung Portable T3

Unser aktueller Testsieger und unsere uneingeschränkte Empfehlung, ist die Samsung Portable T3! Samsung ist mit seiner EVO-Serie aktuell der Marktführer im Bereich SSD-Festplatten – dies belegen sowohl die Verkaufszahlen als auch die Testberichte und Reviews von uns und anderer führender Fachmagazine.

Im Inneren der Samsung Portable T3 arbeitet (bis auf den Controler) die Technik unseres SSD Testsiegers, der Samsung EVO 850. Sie ist problemlos mit Windows und Macs kompatibel, überzeugt mit einem zukunftsweisenden USB-C Anschluss (USB-C auf USB 3.0 Kabel im Lieferumfang enhalten) extrem kompakten Abmessungen, sehr guter Performance sowie einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Die Kaufberatung

Für ausreichende Speicherkapazität sorgen

Die Speicherkapazität entscheidet in wesentlichen Teilen über den Preis. Um sich für eine SSD mit dem jeweils besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu entscheiden, ist es deshalb sehr empfehlenswert, dass Sie vor Ihrer Kaufentscheidung die für Ihre individuelle Anwendung benötigte maximale Speichermenge genauer ermitteln.

Dabei empfiehlt es sich, dass Sie nicht nur von der aktuell maximal benötigten Speicherkapazität ausgehen, sondern ausreichende Reserven für zusätzlichen Speicherbedarf in der Zukunft hinzurechnen.

In welchen Kapazitäten das jeweilige Produkt verfügbar ist, erfahren Sie immer im jeweiligen Testbericht.

Passende Anschlussoptionen aussuchen

Der Anschluss erfolgt durch USB, Thunderbolt oder Firewire. Dabei ist USB ist die weitaus am häufigsten genutzte Anschlussoption, und zwar ganz gleich, um welchen USB-Standard es sich handelt.

Besonders empfehlenswert sind USB-Anschlüsse im 3.0 und 3.1 Format, da diese die beste Kompatibilität mit den Endgeräten sowie die höchste Geschwindigkeiten zur Übertragung von Daten gewährleisten.

Die hier im Rahmen unserers Tests benutzten Produkte verfügen mindestens über einen USB 3.0 Anschluss.

Die geläufigsten Anschlüsse für externe Festplatten in der Übersicht.

USB 3.0

Um höhere Geschwindigkeiten mit einer SSD zu erreichen, ist eine USB-3.0-Schnittstelle besser geeignet als der Typ USB 2.0. Mit USB-3.0 erreichen Sie eine theoretische Übertragungsrate von maximal 4,8 Gbit/s, was in der Praxis einem Maximalwert von ca. 350 MB/s entspricht. Das ist immerhin mehr als fünf Mal schneller, als mit einer USB 2.0 Schnittstelle.

USB 2.0

Schnittstellen nach dem Standard USB 2.0. sind sehr verbreitet und darüber lassen sich externe SSD-Laufwerke schnell und unkompliziert mit dem jeweiligen Gerät verbinden. Die Datenrate von USB 2.0 ist jedoch auf 480 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) bzw. max. 60 MB/s begrenzt. Diese Rate ist für externe SSDs zu langsam, um im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten Geschwindigkeitsvorteile zu erreichen.

Thunderbolt

Den Thunderbolt-Anschluss von Apple gibt es seit 2011 und ist in neueren Macs Standard. Mittlerweile gibt es entsprechende Hardware auch für Windows. Schon die erste Generation von Thunderbolt machte eine maximale Übertragungsrate von 10 Gbit/s möglich, die mit Thunderbolt 2 auf 20 Gbit/s gesteigert wurde. Diese Kapazitäten ermöglichen Ihnen die Übertragung von Daten mit Geschwindigkeiten von 1,2 bzw. 2,4 GB/s.

Firewire

Firewire-Schnittstellen sind vergleichsweise weniger stark verbreitet, ermöglichen jedoch einen unproblematischen Anschluss von externen SSDs. Firewire-Anschlüsse sind in den beiden Versionen Firewire 400 und Firewire 800 verfügbar. Die Zahlen hinter dem Markennamen stehen für die maximale Transfergeschwindigkeit in Megabit pro Sekunde.

Demzufolge überträgt die Version Firewire 400 maximal 400 Mbit/s entsprechend ca. 50 MB/s bzw. Firewire 800 maximal 800 Mbit/s entsprechend ca. 100 MB/s. Trotz der hohen Geschwindigkeiten reizt auch der schnellste Firewire-Anschluss die Möglichkeiten von der leistungsfähigsten SSDs noch nicht aus.

Kompatibilität zum Betriebssystem beachten

Ein problemloser Betrieb ist erst ab Windows 7 möglich. Das liegt daran dass der Trim-Befehl, der die Speicherplätze der SSD vor dem neu Beschreiben frei von dort gespeicherten Altdaten macht, wird erst ab der Version Windows 7 angeboten. Ohne diese spezielle Löschfunktionen ist die Speicherkapazität schnell erschöpft.

Deshalb ist eine SSD ist erst mit einer moderneren Version eines Betriebssystems ab mindestens Windows 7 ohne Probleme zu betreiben. Wie unser Test gezeigt hat, sind eigentlich alle externen SSDs – nach vorheriger, korrekter Formatierung – problemlos mit modernen Betriebssystemen kompatibel.

Kompatibilität zum Dateisystem herstellen

Jede Festplatte benötigt eine Struktur, nach der die zu speichernden Daten abgelegt werden. Diese Struktur wird fachlich besser als Dateisystem bezeichnet. Weit verbreitet sind Dateisysteme, die sich speziell für den Mac eignen oder auf den Betrieb unter Windows abgestellt sind. Dies sind die wichtigsten Eigenschaften der am häufigsten benutzten Dateisysteme:

Das Dateisystem FAT32/exFAT:

  • Häufig zu finden in MP3-Playern, USB-Sticks, Festplattenrekordern und ähnlichen Speichermedien
  • Mit diesem Dateisystem ausgestattete Solid State Drives sind mit allen Computersystem kompatibel, die unter Windows und Mac-Betriebssystem arbeiten
  • Externe Speicher mit diesem Dateiformat sind nur begrenzt als Speicher für Sicherungsdateien einsetzbar, weil das Format nur das Verschieben kleinerer Datenmengen von maximal 4 GB. erlaubt

Das Dateisystem NTFS:

  • Das aktuelle Dateisystem für externe Festplatten, die an Windows-basierte PCs, Notebooks etc. angeschlossen werden
  • Computer mit Mac-Betriebssystem können zwar die Daten eines externen Speichers mit NTFS Dateisystem lesen und herunterladen, jedoch können Sie mit dem Mac-Betriebssystem keine Daten auf einen Datenträger schreiben, der mit dem NTFS-System arbeitet.

Das Dateisystem HFS+/HFSX:

  • Dateisysteme für Speicher, die auf Computer mit Mac-Betriebssystem abgestimmt sind
  • Unter Windows laufende Computer können die Daten unter diesem Format auf einem externen Speicher gespeicherten Daten zwar lesen und herunterladen, Sie können damit jedoch keine Daten auf den Datenträger schreiben und speichern

Hier noch ein Hinweis zu externen SSD-Festplatten, die bereits formatiert sind. Mit geeigneten Programmen können Sie bereits formatierte SSD auch neu formatieren, um die Platte mit einem anderen Dateisystem auszustatten.

Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Neuformatierung alle auf der Platte gespeicherten Daten unwiderruflich löscht. Weitere Informationen zur Auswahl der richtigen Formatierung von SSD-Festplatten finden Sie in den FAQs auf der Startseite.

Baugröße passend wählen

Bei der Auswahl von SSD-Typen stellt die in Zoll gemessene Größe eins der wichtigsten Kriterien zur Einteilung in Kategorien dar. In unserem Test haben wir deshalb Modelle beider Bauformen für Sie geprüft.

SSDs in 1,8 Zoll

Die kleinsten Modelle dieses Formats haben etwa die Größe eines USB-Sticks und auch der Sieger unseren Tests von externen SSD-Festplatten gehört zu dieser Kategorie.

SSDs in 2,5 Zoll

Hinter zahlreichen externen 2,5 Zoll SSDs verbirgt sich die bekannte EVO 850 Serie von Samsung. Handelsübliche 2,5 Zoll SSD-Festplatten steckt man in ein zusätzliches Gehäuse, das auch mSATA oder SATA Formate in das USB Format konvertiert. Diese Ausstattung erfordert zwar eine größere Bauform, bringt jedoch einige Vorteile bei der Datenrettung.

Wissenswertes

Die wichtigsten Eigenschaften

Unter einer „externen“ SSD versteht man einen Datenspeicher, der Daten außerhalb eines PC- oder Computersystems speichert. Dabei steht die Abkürzung SSD für die englische Bezeichnung des Solid State Drive.

Diese Art von Festplatte funktioniert grundsätzlich wie jeder andere Festspeicher auch, während jedoch herkömmliche Festplatten die Daten auf rotierenden Magnetscheiben speichern, lagern die Daten in einem externen SSD in einem unbeweglichen, so genannten Flashspeicher. Technisch gesehen sind sie deshalb sehr eng mit den USB-Sticks verwandt.

Die baulichen Unterschiede der zwei Festplatten-Arten in der Übersicht.

Mit ihren Eigenschaften machen sie den traditionellen Speichermedien ernsthafte Konkurrenz. So ist die Speichergeschwindigkeit sowohl im Vergleich zu USB-Sticks, als auch zu herkömmlichen Festplatten deutlich schneller.

Darüber hinaus arbeiten SSDs besonders Strom sparend, was sie nicht nur in Desktops, sondern gerade auch für Akku sparende Anwendungen wie Laptops, Net- und Notebooks prädestiniert. Nicht zuletzt durch ihre robuste Bauweise eignen sie auch sehr gut als externer Massenspeicher.

Aus welchen Bauteilen besteht eine externe SSD-Festplatte?

Eine externe SSD besteht aus mehreren Bauteilen, deren Bezeichnungen und Funktionen wir Ihnen in der folgenden Übersicht kurz beschreiben möchten. Im Wesentlichen sind es die selben Teile die auch bei einer normalen internen SSD zum Einsatz kommen.

Die Bauteile einer externen SSD-Fesplatte am Beispiel der Samsung Portable T1. Quelle: Hersteller

  • Der Speicherchip:

    Auf diesem Bauteil werden die Daten gespeichert. Wichtig ist die Größe der Speicherchips, denn je kleiner diese Bauteile sind, desto geringer ist deren Stromverbrauch. Jedoch hängt von der Größe der Speicherchips auch deren Speicherfähigkeit ab, je kleiner sie sind, desto geringer ist nämlich ihre Speicherkapazität. Eine Flashzelle ist die kleinste Einheit eines SSD-Speichers und hat eine durchschnittliche Speicherkapazität von zwei Bit.

    Fast jedes Modell eines SSD-Speichers nutzt einen NAND-Speicher. Dieser Speichertyp kommt in zwei Ausführungen zur Anwendung, nämlich als SLC – Single Level Cell oder MLC – Multi Level Cell. Die beiden Typen unterscheiden sich zunächst in der Speicherkapazität. Während eine SLC ein Bit pro Flashzelle speichert, erreicht eine MLC eine Speicherkapazität von bis zu vier Bit.

    Darüber hinaus ermöglicht die SLC eine kleinere Bauweise von externen SSDs, hat eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit als MLC und ist haltbarer. Eine SLC ist etwas teurer als eine MLC.

  • Der Controller:

    Der Controller verwaltet die Kommunikation zwischen dem Anschluss der SSD-Festplatte und ihren Speicherchips. Es gibt Controller unterschiedlicher Hersteller wie Sandforce, Phison oder Sandisc, die sich unter anderem durch ihre Arbeitsgeschwindigkeit unterscheiden.

  • Das Gehäuse:

    Externe SSD-Festplatten sind gegen mechanische Einwirkungen von außen wie Stürze durch ein zusätzliches Gehäuse besonders geschützt.

Vor- und Nachteile von externen SSD-Festplatten

Verglichen mit herkömmlichen Harddisk-Speichern gibt es einige wesentliche Vorteile und nur wenige Nachteile.

Die Vorteile

Das Preis-Leistungs-Verhältnis:

Die relativ aufwändigen Produktionsverfahren machen die externe SSD zwar zu einem verhältnismäßig teuren Medium, die zahlreichen Vorteile gegenüber herkömmlichen externen Festplatten rechtfertigen diesen Mehrpreis jedoch. Zudem führt die zunehmende Massenfertigung von SSDs dazu, dass die Preisdifferenz zu anderen Speichermedien immer kleiner wird.

Die geringe Störanfälligkeit:

Eine SSD hat bauartbedingt keine beweglichen Teile wie Schreib-/Leseköpfe oder rotierende Scheiben und auch auf den empfindlichen Motor zum Antrieb der Speicherscheibe kann ganz verzichtet werden. Sie ist deshalb deutlich robuster, als die traditionellen Plattenspeicher. SSDs speichern die Daten nämlich in so genannten Flashzellen. Das sind kleine Speicherbereiche, in denen die Daten mittels eines elektronischen Impulses abgelegt und wieder heraus gelesen werden können.

Stöße und Erschütterungen können den Datenträgern deshalb nichts anhaben und eine festes Gehäuse schützt die Daten zusätzlich auch gegen andere äußere Einflüsse. Darüber hinaus hat man mittlerweile jahrelange Erfahrungen mit der Herstellung und Anwendung, so dass die Technik dieser Speicher als ausgereift und damit generell als wenig störanfällig gilt.

Der günstige Stromverbrauch:

Stark vereinfachte Darstellung.

Die handelsüblichen externen SSDs haben Anschlusswerte zwischen maximal fast 3 und minimal ca. 0,2 Watt und verbrauchen nicht immer weniger Strom, als eine herkömmlicher Harddisk Drive. Je nach Ausführung werden jedoch auch extrem Strom sparende Modelle angeboten. Sie sollten vor einer Kaufentscheidung also die Verbrauchswerte genau prüfen, wenn Strom sparen für die jeweilige Anwendung besonders wichtig ist.

Die hohe Geschwindigkeit:

Externe SSD-Speicher bieten eine hundertfach höhere Zugriffsgeschwindigkeit als herkömmliche externe Festplatten. Bei der Datenübertragung sind sie fast drei Mal so schnell und erreichen über SSB 3.0 Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 MB/s (Megabyte pro Sekunde).

Das geringe Volumen und Gewicht:


SSD-Speicher sind nicht nur kleiner, sondern auch leichter als herkömmliche Harddisk Drives, was den Umgang mit Ihnen vereinfacht.

Der geringe Kühlbedarf:

Da SSDs bei der Arbeit relativ wenig Wärme entwickeln, ist eine Kühlung fast immer überflüssig. Dabei arbeitet sie auch bei höheren Temperaturen von ca. bis zu ca. 70 Grad Celsius noch zuverlässig, während herkömmliche Festplatten maximal ca. 55 Grad vertragen.

Die lange Lebensdauer:

Die in jeder Hinsicht robustere Bauweise ohne Verschleißteile senkt nicht nur die Fehleranfälligkeit und das Ausfallrisiko, sondern verlängert auch die Lebensdauer. Testergebnisse zeigen, dass sie bis zum ersten Defekt zwischen etwa einer und zwei Millionen Betriebsstunden störungsfrei arbeiten.

Damit sind sie etwa dreimal so haltbar, wie herkömmliche Harddisk Drives. Einige Hersteller geben sogar bis zu 10 Jahre Garantie auf ihre SSDs. Genaue Angaben über die Lebensdauer geben die Hersteller auf den jeweiligen produktbezogenen Datenblättern bekannt, die fast immer auch im Internet abrufbar sind.

Das geringe Ausfallrisiko:

Da sie über keine beweglichen Teile und ohne zusätzliche Kühlung auskommt, arbeitet eine externe SSD vollkommen geräuschlos. Besonders beim Einsatz als externer Speicher an einer Audio- oder Videoanlage macht sich das besonders positiv bemerkbar, da die Wiedergabe nicht durch Betriebsgeräusche des Speichermediums gestört wird. Darüber hinaus wird auch die Arbeit am Computer nicht mehr durch Betriebsgeräusche der Festplatte beeinträchtigt.

Noch ausfallsicherer und stabiler sind sog. „Rugged“ Festplatten wie diese von Lacie.

Die Nachteile

Ihre Speicherkapazität ist vergleichsweise begrenzt:

Die letzten Generationen von SSDs haben ihre Speicherkapazität zwar der von Harddisk Drives angepasst, die Maximalkapazität der handelsüblich Modelle liegt jedoch immer noch unter der herkömmlicher externer Festplatten.

SSDs sind nicht immer schneller:

Einen weiteren Nachteil stellt der Geschwindigkeitsverlust beim Schreiben von Daten auf eine SSD dar. Bevor man nämlich Daten schreiben kann, muss dafür Platz geschaffen werden, indem vorher Speicherkapazität frei gemacht wird. Weil eine SSD zwar Blöcke von vier Kilobyte beschreiben kann, aber lediglich 512 Kilobyte große Blöcke löschen kann, dauert es etwas, bis genug Platz für die neuen Daten vorhanden ist.

Allerdings gibt es dieses Problem nicht mehr, wenn der Computer Betriebssysteme ab Windows 7, aktuelle Linux Versionen sowie eine aktuelle Version des Mac OS X verwendet. Alle diese Systeme beherrschen den TRIM-Befehl, der das Lösch- und Speicherverfahren auf abkürzt und beschleunigt.

Darüber hinaus hat auch der Controller hat einen Einfluss auf die Zugriffs- bzw. Arbeitsgeschwindigkeit, die man mit einer externen SSD erreichen kann. Je mehr Kanäle ein Controller für die Datenübertragung nutzt, desto schneller ist der Datenfluss. Auch ein zusätzlicher Zwischenspeicher „Cache“ erhöht ganz wesentlich die Geschwindigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten. Fehlt dieser Cache, sinkt die Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Insgesamt überwiegen die Vorteile aber deutlich.

FAQ: Fragen und Antworten zum Thema

Was sind die wichtigsten Vorteile einer externen SSD?

  • schnellere Datenübertragung
  • schnellere Zugriffszeiten
  • unempfindlich gegen Stöße
  • geringerer Stromverbrauch
  • kleinere Bauform

Was sind die typischen Anwendungen von externen SSD-Festplatten?

Ihr geringer Stromverbrauch macht sie gerade beim Einsatz in Geräten mit begrenzter Akkukapazität wie Notebooks sehr attraktiv. Für Mac-Nutzer bieten sich externe Geräte auch sehr gut als Festplatte für den Backup der Time Machine an. Unterstützt von USB 3.0 bzw. Thunderbolt und einem schnellen SSD-Speicher sind sie nicht nur für die begrenzte private Anwendung einsetzbar.

Externe SSDs sind auch in professionellen Umgebungen zuhause, wo für die schnelle Bearbeitung große Datenmengen schnell abrufbar sein müssen. So reicht die Speicherkapazität moderner externer Geräte beispielsweise aus, um große Mengen von Bild- oder Videodaten auf zu speichern und ohne große Verzögerungen und Leistungsabfall direkt zu bearbeiten.

Wie haltbar ist eine externe SSD-Festplatte?

Der Speicher einer SSD unterliegt einem gewissen Verschleiß, der durch Datentransfers zur Speicherung und zum Abruf von Daten verursacht wird. Unser Test hat jedoch gezeigt, dass ein externes SSD-Laufwerk den Datentransfer von mindestens einem PB (Petabyte) (1.000 TB) problemlos verträgt. Das ist eine Datenmenge, die bei einer durchschnittlichen privaten Nutzung erst nach vielen Jahren Nutzung erreicht wird.

Auch die Hersteller haben großes Vertrauen in die Haltbarkeit ihrer Produkte und räumen ihren Käufern lange Garantiezeiten ein. Bei einem Hersteller wie Samsung haben Sie 5 bis 10 Jahre lang einen Garantieanspruch. Zahlreiche Hersteller bieten Ihnen Tools, mit denen Sie den Abnutzungsgrad zuverlässig analysieren und ablesen können.

Kann ich eine interne SSD-Festplatte auch als externe SSD ensetzen?

Eine SSD ist nicht nur als schneller interner Datenspeicher in einem Notebook, Laptop oder Desktop-PC nutzbar, sondern Sie können interne ebenfalls sehr gut als externe Festplatten einsetzen. Dazu sollten Sie jedoch Modell mit einer Speicherkapazität von mindestens 128 Gigabytes sowie ein für die externe Nutzung passendes Gehäuse auswählen.

Ist eine externe SSD problemlos kompatibel zu Macs?

Ja, wenn man die richtige, für die Mac-Welt passende Formatierung wählt, kann man jede externe SSD-Festplatte problemlos über die USB-, Firewire- oder Thunderbold- Schnittstellen mit allen Macs verbinden und nutzen.

Wie misst man die Geschwindigkeit von SSDs?

Die Leistungsfähigkeit lässt sich auch nach dem Wert der IOPS (Input/Output Operations Per Second) messen. Dieser Wert gibt Ihnen an, wie viele Ein- und Ausgabebefehle pro Sekunde der Controller verarbeiten kann. Sie arbeitet umso schneller, je höher der Wert ihres IOPS ist.

Weiterführende Informationen zu SSD Festplatten und unseren Test finden Sie hier oder in unseren Ratgebern.