SSD Test: Wir haben die Testsieger 2016!

Die SSD-Festplatte findet immer größere Verbreitung auf dem Markt der PCs und Notebooks. Das ist nicht verwunderlich, bietet Sie doch viele wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen HDD´s. Auf SSDFestplatte.eu widmen wir uns voll und ganz dieser Art von Festplatten. Wir testen und vergleichen die aktuellen Modelle am Markt in unserem SSD Test und geben Ihnen mit unser umfangreichen Kaufberatung Hilfestellung bei der Auswahl der passenden SSD-Festplatte – so wird die Auswahl der besten SSD-Festplatte für Ihren Bedarf zum Kinderspiel.

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Der SSD Test

Die SSD-Festplatten Testsieger

Hier sehen Sie die SSD-Festplatten welche in unserem SSD Test bisher am besten bewertet wurden. Für uns sind diese SSD`s die aktuell besten am Markt und Sie können mit dem Kauf einer dieser Testsieger eigentlich keinen Fehler machen.

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Unsere SSD-Festplatten Empfehlung

Wir empfehlen uneingeschränkt die SAMSUNG EVO 850 Serie. Samsung ist aktuell der Marktführer wenn es um SSDs geht und das nicht nur wenn es um die Verkaufszahlen geht. Das Unternehmen hat sich einen technischen Vorsprung aufgebaut, der die SSD-Festplatten der EVO-Serie nicht nur schneller als den Großteil der Konkurenz macht, sondern auch noch sicherer und verlässlicher. Alle SSDs dieser Serie sind mit 5 Jahren Garantie ausgestattet und mit jedem Computer oder Mac kompatibel, welcher über eine SATA-Schnittstelle verfügt.

Für die meisten Nutzer sollte die Samsung EVO 850 vollkommen ausreichend sein. Sie bietet sehr gute Performancedaten und ist darüber hinaus langlebig und mit einer Garantie von 5 Jahren ausgestattet.

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Für alle die etwas mehr wollen, maximale Performance bei Spielen und anspruchsvollen Anwendungen sowie eine noch längere Garantie (10 Jahre), greifen getrost zur Samsung EVO 850 PRO. Sie ist zwar etwas teurer als die „normale“ Variante, der Aufpreis sollte sich aber für anspruchsvolle Anwender schnell rechnen.

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Die SSD-Festplatte

Im folgenden erfahren Sie alles wissenswerte rund um die SSD-Festplatte. Wir hoffen das Ihnen diese Informationen bei der Auswahl behilflich sein werden.

SSD-Festplatten Kaufberatung

Vielleicht kennen Sie das Problem: Ihr Laptop hat Ihnen über Jahre treue Dienste geleistet und erscheint eigentlich noch nicht austauschreif – nur die Arbeitsgeschwindigkeit raubt den letzten Nerv. Naheliegend wäre der Neukauf des ganzen Gerätes; nötig ist das zumeist nicht. Eine SSD-Festplatte verschafft dem Gerät zu geringen Kosten eine erheblich bessere Performance – und bringt noch weitere Vorteile mit sich. Doch was sollten Sie vor und nach dem Kauf beachten? Unser umfangreicher Kaufratgeber klärt auf:

Was spricht überhaupt für eine SSD-Festplatte?

PCs und Laptops entwickeln sich bekanntermaßen immer weiter: Trotz gesunkenem Energieverbrauchs konnte die Rechenleistung deutlich erhöht werden. HD-Filme und Games in optisch brillanter Qualität machen die Verarbeitung von immer größeren Datenmengen notwendig. Die konventionelle Festplatte konnte bei dieser Entwicklung nicht schritthalten: Hier konnte zwar auch die Speicherkapazität ansteigen, hinsichtlich der Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sowie der Zugriffszeiten wurden allerdings kaum Verbesserungen erreicht. Anders gesagt: Die HDD wird zu einer Bremse des gesamten Systems.

Eine Solid State Drive (SSD) schafft unter anderem an dieser Stelle Abhilfe: Während die Daten wesentlich schneller geschrieben und auch gelesen werden können, sinkt der Energieverbrauch erheblich. Dadurch sind bei mobilen Endgeräten verbesserte Laufzeiten bei geringerem Stomverbrauch um 10 Prozent möglich. Außerdem verursachen SSDs bei der Nutzung keine Geräusche. Bei einem Laptop ebenfalls von Bedeutung ist die Stoßfestigkeit: Gegenüber einer konventionellen Festplatte können um den Faktor 25 stärkere Stöße ertragen werden, als dies bei einer HDD der Fall ist. Zu guter Letzt fallen auch Wärmeentwicklung und Gewicht geringer aus. Für die Umrüstung spricht also einiges: Insbesondere ältere Geräte lassen sich allein durch den Einbau einer SSD-Festplatte erheblich beschleunigen. Auch wenn die grundsätzliche Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme schon geklärt ist, sollte die Auswahl mit Bedacht getroffen werden.

Folgenden Kriterien sind beim Kauf von Bedeutung:

  • Wieviel Speicherplatz wird benötigt?

    Für die meisten Nutzer werden Festplatten mit 250-500GB vollkommen ausreichend sein – in diesen Größenordnungen sind SSDs auch schon verhältnismäßig günstig. Nutzt man die SSD nur als sekundäres Laufwerk für bestimmte Daten und Anwendungen, können auch 120GB ausreichend sein. Sofern Sie sich unsicher darüber sind, wieviel Speicher sie benötigen, vergleichen Sie wieviel Speicher aktuell auf Ihrer Festplatte zur Verfügung steht und orientieren sich ersteinmal daran.

    Benötigen Sie mehr als 1TB (1024GB) sollten Sie eine konventionelle HDD in Betracht ziehen. Denn vor allem bei größeren Speicherkapazitäten um 1 TB zeigen sich in unserm SSD Vergleich deutliche Preisunterschiede. Wer eine maximale Kapazität benötigt, wird zur herkömmlichen Festplatte greifen müssen.

  • Welches Budget steht für den Kauf zur Verfügung?

    Günstige, kleine SSD-Festplatten gibt es schon ab ca. 50€. Nach unseren Erfahrungen aus unserem SSD Test, raten wir aber dazu nicht zum günstigsten Modell zu greifen, sondern bei einem so wichtigen Bauteil wie der Festplatte, lieber etwas mehr auszugeben und eine SSD mit min. 5 Jahren Herstellergarantie zu wählen.

  • Welche Zugriffs-, Lese- und Schreibgeschwindigkeit wird benötigt?

    Ist die SSD als Hauptfestplatte gedacht sollten Zugriffs-, Lese- und Schreibgeschwindigkeit beachtet werden – um so schneller um so besser. Nur so profitiert man wirklich von der SSD und den schnellen Programmstarts, sehr kurzen Ladezeiten und extrem schnellen Speichervorgängen. Jeder Hersteller macht dazu Angaben wie schnell sein Produkt in der Theorie sein kann – dies dient als erster Anhaltspunkt. Wie schnell die Festplatten wirklich sind erfahren Sie bei uns immer im jeweiligen SSD Testbericht.

    Möchten Sie die SSD hauptsächlich als schnellen und verlässlichen Datenspeicher verwenden, ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit vernachlässigbar. Hier kann auch über den Kauf einer externen SSD-Festplatte nachgedacht werden.

  • Dient die SSD als Hauptfestplatte?

    Dient die neue SSD als Hauptfestplatte für Ihr System, sollten Sie kein unnötiges Risiko eingehen und voll auf Qualität und Geschwindigkeit setzen. Wie schon weiter oben erwähnt, lieber etwas mehr auszugeben und eine SSD mit sehr guten Performance-Werten min. 5 Jahren Herstellergarantie zu wählen – wie unseren Testsiegern.

  • Vor- und Nachteile von SSD-Festplatten

    Vorteile von SSD-Festplatten

    Um zu begreifen, worin der besondere Vorteil einer SSD-Festplatte liegt, sollte das Funktionsprinzip verstanden werden:

    Bei einer HDD werden die Daten auf einer Magnetscheibe gesichert, die wie eine DVD rotiert. Abgesehen davon, dass das Auslesen der Daten seine Zeit dauert und auch der Lesekopf an die richtige Position gefahren werden muss, handelt es sich letztlich um ein mechanisches Bauteil, welches einem normalen Verschleiß unterliegt. Zudem kostet es nicht wenig Energie, die Scheibe zum Rotieren zu bringen.

    Demgegenüber kommt die SSD-Festplatte ohne bewegliche Teile aus. Das macht eine SSD-Festplatte potenziell langlebiger, vor allem aber robuster gegenüber Stößen. Wie bei einem USB-Stick werden die Daten in sogenannten Flashzellen abgelegt, woher auch der Name Flash-Speicher rührt. Mithilfe eines elektronischen Impulses werden sie dort ein- wie auch wieder ausgelagert. Hier zeigt sich auch: Energie wird tatsächlich nur während des Schreibens und Lesens verbraucht. Eine konventionelle Festplatte befindet sich selbst dann noch im Betrieb, wenn keine Daten ausgelesen werden.

    • Vorteil: Kein Motor = kein mechanischer Verschleiß

      Der Motor zum Antrieb der Speicherscheibe einer HDD ist aber auch eine beliebte Schwachstelle: Natürlich kann eine Festplatte aufgrund normaler Abnutzung der Speicherbereiche ausfallen; und auch die Controller sind häufig nach einigen Jahren Fehlerbehaftet. Dazu besteht aber immer das Risiko, das Motor und Lagerung ohne Vorankündigung ausfallen. Hier hilft es auch nicht, die Selbstdiagnose SMART auszulesen – ein solcher Fehler wird nicht erkannt.

    • Vorteil: weniger Einergieverbrauch

      Die potenziellen Stromsparvorteile einer SSD-Festplatte gelten aber nicht immer für den konkreten Fall: Im Durchschnitt wird zwar weniger Energie konsumiert, für jedes Modell muss das aber nicht zutreffen. Die Spanne reicht der Erfahrung nach von 0,2 bis rund 3 Watt. Während Erstere richtige Stromsparer sind, bewegen sich andere SSDs auf dem Niveau konventioneller Laufwerke. Wird die SSD-Festplatte in einen Desktop-Rechner eingebaut, dürfte dieser Unterschied keine entscheidende Rolle spielen. Bei einem Laptop oder gar Netbook hängt die Akkulaufzeit hingegen stark am Verbrauch einzelner Laufwerke. Sollte dieser Aspekt also eine Rolle spielen, muss beim Kauf der SSD-Festplatte verstärkt auf den Energiekonsum geachtet werden.

    • Vorteil: bis zu 100-fache Geschwindigkeit

      Bereits erwähnt wurde der Aspekt der Geschwindigkeit der SSD als Hauptgrund für den Kauf. Um die Verhältnismäßigkeiten einmal aufzuzeigen:
      Die Zugriffszeiten betragen in etwa ein Hundertstel dessen, was bei einer konventionellen HDD veranschlagt werden muss. Gerade diese Zugriffszeit ist es aber, auf die vor allem beim Öffnen vieler kleiner Dateien ständig gewartet werden muss. Kommt es zu einer starken Fragmentierung der Dateien, erhöht sich die Zeitdauer weiter. Fragmentierung meint in diesem Zusammenhang, dass beispielsweise beim Öffnen eines Programms benötigte Daten in vielen unterschiedlichen Bereichen der Festplatte gespeichert sind. Das bedeutet, dass der Lesekopf sich mehrmals bewegen muss – und genau diese Bewegung lässt sich leider nicht beliebig beschleunigen. Bei der Dateiübertragung als solches ist die SSD-Festplatte immerhin noch etwa dreimal schneller als eine HDD.

      Die Auswirkungen auf das System zeigen sich an jeder Stelle: Der Systemstart nimmt in der Regel nur noch die halbe Zeit in Anspruch, Programme öffnen sich rasend schnell und auch Spiele profitieren von verkürzten Ladezeiten.

      Wie groß der Geschwindigkeitsvorteil konkret ist, hängt sehr vom Gesamtsystem ab. Vor allem Rechner mit relativ schnellen Prozessoren und langsamer Festplatte profitieren von einer Umrüstung. Bei einem älteren Netbook mit langsamer CPU ist der Vorteil hingegen weniger offensichtlich. Hier bremst der Prozessor die Systemgeschwindigkeit aus; der Vorteil der schnelleren Zugriffszeiten bleibt allerdings dennoch.

    • Vorteil: Kompakt und leicht

      Ein weiterer Grund dafür, weshalb die Umrüstung bei mobilen Geräten besonders sinnvoll sein kann, ist die geringere Baugröße. Konventionelle Festplatten werden üblicherweise mit einer Größe von 3,5″ und 2,5″ angeboten. Dabei sind 2,5″-HDDs den großen Brüdern in jeder Hinsicht unterlegen: Die Speicherplatz und Geschwindigkeit fallen geringer aus, die Kosten sich gleichzeitig höher. Der einzige Grund, weshalb die 2,5″-Modelle dennoch verbaut werden, besteht im begrenzten Platz eines Laptop-Gehäuses. Bei einer SSD existiert dieser Zusammenhang zwischen Performance und Baugröße nicht. Sie unterbieten übliche 2,5″-Festplatten zwar nicht in der Breite – dann wäre der Einbau auch schwierig – wohl aber in der Dicke und vor allem auch im Gewicht. Wer eine SSD in ein Notebook einbaut, wird sich über diese Ersparnis freuen.

    • Vorteil: Lautlos

      Dadurch das in einer SSD-Festplatte keine beweglichen Teile benötigt werden, ist die SSD im Betrieb lautlos. Ein extremer Vorteil der besonders bei allen Systemen zum Tragen kommt wo die Geräuschentwicklung störend wäre – z.B. Laptops oder PCs.

    • Vorteil: Geringeres Ausfallrisiko

      SSDs sind gegen äußerliche Einflüsse wesentlich unempfindlicher als herkömmliche HDDs. Hitze, Schläge und Erschütterungen machen ihnen nichts aus und die Daten sind jederzeit sicher. Samsung z.B. ist so von der Langlebigkeit überzeugt, das das Unternehmen auf seine SSDs mindestens 5 Jahre, bei der PRO-Variante sogar 10 Jahre, Garantie gibt.

    • Vorteil: SSDs zeigen sich hitzeresistent

      Vor allem mobile Begleiter sind auch häufig der Hitze ausgesetzt – beispielsweise wenn der Laptop einmal im Auto transportiert wird. Bei Sonneneinstrahlung auf dem Parkplatz kann es bekanntermaßen richtig heiß im Fahrzeug werden. Zu heiß für einige Festplatte, die bei 55 Grad Celsius bereits Schäden davontragen können. Eine SSD-Festplatte erträgt in der Regel Temperaturen bis zu 70 Grad Celsius. Dasselbe gilt übrigens für die Lagerung bei sehr niedrigen Temperaturen, die eine HDD durchaus unbrauchbar werden lassen kann.

    Nachteile von SSD-Festplatten

    • Nachteil: Aufpreis

      Der Preis der SSD-Festplatte ist bei vergleichbarer Speicherkapazität noch deutlich höher. Auch die maximale Speicherkapazität einer großen SSD fällt wesentlich geringer aus. Wer seine Musik-, Film- oder Bildersammlung mit einigen TB Volumen sichern möchte, sollte dafür noch nicht auf SSDs zurückgreifen. Der Vorteil der hohen Geschwindigkeit erscheint hier in Anbetracht des dann zu zahlenden Preises kaum als gerechtfertigt. Natürlich sind die Kosten für jeden GB Speicherplatz in den letzten Jahren gefallen, und ein Ende dieser Entwicklung ist bisher nicht zu erkennen. Allerdings darf hierbei nicht vergessen werden, dass auch die Kosten für konventionelle HDDs gesunken sind.

    • Nachteil: Nicht alle SSD-Festplatten schreiben Daten schnell

      Selbst bei den Geschwindigkeiten sind die Vorteile einer SSD-Festplatte nicht so offensichtlich, wie sie zunächst scheinen: Hinsichtlich der Zugriffszeiten und in der Regel auch beim reinen Lesen von Daten sind SSDs zwar immer deutlich im Vorteil. Beim Schreiben bewegen sich einige günstige Modelle hingegen durchaus auf HDD-Niveau. Konkret bedeutet das: Wer häufig größere Daten überträgt, wird in ein hochwertiges Modell investieren müssen – oder vielleicht von Wechsel am Ende enttäuscht sein.

    • Nachteil: Lebensdauer

      Das Thema Lebensdauer muss zudem ebenso kritisch betrachtet werden. Wer nur Daten ausliest und sein Gerät auch Erschütterungen aussetzt, wird mit der SSD-Festplatte vermutlich wirklich die bessere Wahl tätigen.

      Beim Beschreiben des Speichers sind allerdings durchaus Grenzen gesetzt: etwa 100.000 Zyklen übersteht eine SSD-Festplatte, günstige Modelle gar nur 10.000. Ein Zyklus bezeichnet dabei ein einmaliges Beschreiben eines Speichers. Nur Profi-SSDs ertragen auch bis zu 5 Millionen Speichervorgänge, werden aber im Segment für Privatkäufer kaum zu finden sein. Wie auch bei HDDs, die normalerweise unbegrenzt oft beschrieben werden können, finden sich derart robuste Speicher vor allem für den Server-Einsatz. Das bedeutet allerdings auch, dass die günstigen Modelle in einem Server nichts zu suchen haben. Problematisch ist daran auch, dass die Angaben über die Lebensdauer kaum bekanntgegeben werden. Hier sollte auf die Garantien der Hersteller geachtet werden: Einige Anbieter garantieren eine bestimmte Mindestlebensdauer.

      Für den User mit durchschnittlichem Nutzungsprofil wird das allerdings kein Thema sein: Selbst wer die SSD-Festplatte jeden Tag mit großvolumigen neuen Daten füttert, wird so einige Jahre auskommen. Wie lange genau, wird die Zukunft zeigen. Praktische Erfahrungen zur Lebensdauer müssen erst noch gesammelt werden. Bei sämtlichen Angaben zu dieser Thematik handelt es sich um rechnerische Werte, die sich im Zusammenspiel mit den übrigen Komponenten erst noch bewahrheiten müssen. Vermutlich wird die Festplatte wegen des größeren Speicherplatzbedarfes ohnehin nach einigen Jahren getauscht.

      Und: Modernes Wear-Leveling erhöht Lebensdauer

      Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Speichercontroller ohnehin dafür zuständig ist, den Speicher gleichmäßig zu belasten. Diese Technologie trägt den Namen Wear-Levelling: Nicht jede Zelle wird bei jedem Speichervorgang beschrieben, sodass die Angaben zur Lebensdauer zunächst einmal theoretischer Natur sind. Weil der SSD-Speicher also gewissermaßen selbstständig entscheidet, wo die Daten abgelegt werden, ist auch das Defragmentieren des Betriebssystems nicht weiter sinnvoll. Beim Kauf der SSD-Festplatte sollte auf das Wear-Levelling geachtet werden, auch wenn es mittlerweile praktisch zum Standard gehören sollte. Ein weiterer Begriff in diesem Zusammenhang ist das sogenannte „Over-Provisioning“. Darunter wird die Tatsache verstanden, dass SSDs heute tatsächlich über mehr Speicher als angegeben verfügen. Der Rest ist gewissermaßen eine Reserve. Werden defekte Zellen registriert, wird die Reserve genutzt. Im Ergebnis büßt die SSD-Festplatte auf diese Weise zunächst keine Speicherkapazität ein, selbst wenn sich Abnutzungserscheinungen zeigen.

    SSD-Festplatte: gut zu wissen

    Up-to-Date: Aktuelle Windows-Versionen bei SSD im Vorteil

    Sinnvoll ist die zudem die Nutzung eines aktuellen Betriebssystems, welches den TRIM-Befehl beherrscht. Bei Microsoft Betriebssystemen ist das seit Windows 7 der Fall, ein aktuelles Mac OS X oder eine Linux-Distribution beherrscht die Technik ebenso. Durch den TRIM-Befehl kann der prinzipielle Geschwindigkeitsverlust beim Schreiben zum Teil ausgeglichen werden. Denn eine SSD kann auf der einen Seite vier Kilobyte (KB) große Blöcke beschreiben, aber nur 512 KB große Blöcke löschen – um danach die Daten in die Flashzellen zu schreiben. Selbst wenn der gelöschte Block nicht komplett vollgeschrieben wird, muss auch eben jene Information dort abgelegt werden. Ein nicht geringer Anteil des Geschwindigkeitsvorteils wird auf diese Weise wieder zunichte gemacht. Denn je länger eine SSD-Festplatte in Betrieb ist, desto mehr fragmentierte Blöcke ergeben sich durch diese Asymmetrie von Löschen und Beschreiben. Der TRIM-Befehl erlaubt es dem Betriebssystem hingegen, werden nicht mehr genutzte 4 KB-Blöcke sofort gesäubert. Ein späteres Löschen kann entfallen, was viel Zeit spart. Schon aus Sicherheitsgründen ist es empfehlenswert, ein aktuelles Betriebssystem zu nutzen. Aufgrund der Unterstützung des TRIM-Befehls besteht dazu beim Einsatz einer SSD-Festplattedie unbedingte Empfehlung.

    TLC vs. MLC-Speicher

    Weiteren Einfluss auf die Performance des SSD hat der verwendete Speichertyp. In der Regel kommt sogenannte der NAND-Speicher zum Einsatz, der sich wiederum in zwei Ausführen aufteilen lässt: SLC (Single Level Cell) und MLC (Multi Level Cell). Bei SLC-Speicher wird pro Flashzeile ein Bit abgelegt, bei MLC sind es bis zu vier Bit. Was zunächst positiv klingt, hat aber seinen Preis: Die größere Belastung beim MLC-Speicher führt zu geringerer Geschwindigkeit und Haltbarkeit. Außerdem nimmt MLC-Speicher mehr Platz in Anspruch.

    Der Nachteil von MLC-Speicher ist vor allem bei älteren SSDs frappierend: Hier ist es sogar möglich, dass die Schreibrate beim Speichern großer Dateien geringer ausfällt, als dies bei einer konventionellen HDD der Fall ist. Für heutige MLC-SSDs gilt dies jedoch nicht mehr, die Geschwindigkeit hat auch hier stark zugelegt. Beim Kauf sollte sich der Speichertyp allerdings leicht in Erfahrung bringen lassen. Hieraus lassen sich bereits Rückschlüsse auf Performance und Lebensdauer ziehen. Über welchen Speicher-Typ ein Gerät verfügt, erfahren Sie immer im SSD Test des jeweiligen Geräts.

    Großer Cache beschleunigt SSD-Festplatte

    Wie schnell eine SSD-Festplatte in der Praxis ist, hängt allerdings nicht nur vom Speichertyp ab: Auch der Controller, in den meisten Fällen S-ATA beeinflusst die Geschwindigkeit. Je mehr Kanäle zur Datenübertragung genutzt werden können, desto schneller fließen die Daten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ein möglichst großer Zwischenspeicher. Ohne diesen sogenannten Cache kann die Datenrate vor allem beim Schreiben großer Dateien stark einbrechen und den Vorteil der SSD-Festplatte somit minieren – was eigentlich gar nicht sein müsste. Konkrete Angaben sind hier schwierig, ein Cache im KB-Bereich ist zu klein, die Speicherkapazität des Zwischenspeichers sollte einige MB betragen.

    Wie bereits erwähnt limitiert nicht unbedingt die Lebensdauer des Speichers die Nutzungsdauer der gesamten SSD. Bei einigen SSDs auf dem Markt hat sich der Controller als eigentliches Problem erwiesen – weshalb hier nach Möglichkeit auf zuverlässige und bewährte Anbieter zurückgegriffen werden sollte. Als solide haben sich Controller von Indilinx und Sandforce gezeigt, die neben der Zuverlässigkeit auch durch gute Performance überzeugen. Auch Controller von Samsung, Intel und Marvel sind eine Empfehlung wert. Über welchen Controler die Festplatte verfügt, erfahren Sie immer im jeweilgen SSD Test.

    IOPS: Je mehr, desto besser

    Eine weitere wichtige Angabe ist der sogenannte IOPS-Wert. Dabei steht IOPS für „Input/Output Operations Per Second“. Diese Angabe ist durchaus aussagekräftiger als rein theoretische Angaben zur Leistungsfähigkeit. Bei einer SSD handelt es sich um das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten wie dem Controller, den Speicherzellen, dem Cache und den Verbindungskanälen. Der IOPS-Wert gibt ganz praktisch an, wie viele Ein- und Ausgabebefehle pro Sekunde verarbeitet werden können. Je höher dieser Wert ist, desto schneller arbeitet der Massenspeicher.

    S-ATA: um so moderner um so besser

    Bereits erwähnt wurde die S-ATA-Schnittstelle als Verbindung zu Desktop-PC und Notebook. S-ATA ist in verschiedenen Generationen verfügbar. Um die volle Leistung einer SSD-Festplatte auszuschöpfen, wird S-ATA 6 benötigt; die Datenübertragungsrate beträgt dann bis zu 600 MB/s. Bei S-ATA 3 werden mit 300 MB/s nur halb so große Datenraten erreicht. Dieser Umstand ist beim Kauf der SSD insofern zu berücksichtigen, dass es beim S-ATA 3-Standard zum Ausbremsen der Übertragung kommen kann. Beherrscht der Rechner also kein S-ATA 6, sind zumindest die Mehrausgaben für eine besonders schnelle SSD-Festplatte eine kaum sinnvoll angelegte Investition. Bei S-ATA handelt es sich allerdings um einen internen Standard.

    Sonderfall: SSD auf einer PCI-Karte

    Bereits erwähnt wurde, dass der Platzbedarf einer SSD-Festplatte besonders gering ist. Aus diesem Grund ist es nicht einmal notwendig, den Speicher in ein Festplattengehäuse zu bauen – SSD-Speicher steht auch als PCI-Express-Karte für den gleichnamigen Anschluss zur Verfügung. Durch das direkte Auflöten auf die PCI-Expresskarte werden Übertragungsraten von bis zu 1.500 MB/s ermöglicht. Abgesehen von der Ausnutzung des PCI-Express-Standards ist dieser Umstand der Tatsache zuzuschreiben, dass die hier häufig ein RAID genutzt wird. Die Hersteller setzen also auf mehrere voneinander getrennte SSD-Einheiten, die sich den Datenstrom gemeinsam teilen und gleichzeitig die Speicherkapazität erhöhen können. Ein weiterer Vorteil ist die Nutzung kleiner Gehäuse: Wer auf den klassischen Tower setzt, wird auf diese Platzersparnis kaum angewiesen sein; doch auch im Desktop-Segment setzen sich immer kleinere Gehäusevarianten durch. Beachtet werden sollte aber, dass nicht jede PCI-SSD startfähig ist. Das bedeutet, dass das Booten eines Betriebssystems dann nicht möglich ist. Der ideale Einsatzzweck einer solchen SSD-Festplatte beschränkt sich damit auf das Öffnen die schnelle Dateiübertragung oder das Arbeiten mit speicherintensiven Programmen.

    SSD als externe Festplatte

    Für Oldies: ExpressCard-Slot

    Genauso ist es möglich, eine SSD-Festplatte als externen Speicher zu nutzen. Unseren SSD Test für externe SSD-Festplatten finden Sie hier. Besonders sinnvoll kann dies bei einem Laptop sein, weil nur eine Festplatte überhaupt eingebaut werden kann. Einige Laptops verfügen über einen ExpressCard-Steckplatz, der Datenraten mit bis 250 MB/s überträgt und im Regelfall ausreichend sein dürfte. Der ExpressCard-Schacht ist heute vor allem bei Business-Geräten anzutreffen und hat einiges seiner früheren Popularität verloren, was auch mit immer schnelleren USB-Anschlüssen zu tun hat. Letztere werden wohl in den meisten Fällen für den Betrieb eines externen Speichermediums verwendet werden.

    Mit USB 3.0 SSD-Performance nutzen

    Gebräuchlich sind heute der USB 2.0 sowie der USB 3.0 Standard. Ersterer erlaubt Übertragungen bis zu einer Geschwindigkeit von 480 Mbit/s, was etwa 60 MB/s entspricht. Dadurch wird die Geschwindigkeit beim Kopieren der Dateien derart limitiert, dass gegenüber einer konventionellen HDD keine Geschwindigkeitsvorteile zu erwarten sind. Sofern das Laptop also nur über USB 2.0-Anschlüsse verfügt und auch ein Neukauf nicht geplant ist, kann getrost zu einer günstigeren externen HDD gegriffen werden. Ist ein ExpressCard-Schacht vorhanden, können auch USB 3.0-Anschlüsse nachgerüstet werden. Der USB 3.0-Standard ist für SSDs durchaus ausreichend: Bis zu 614 MB/s können theoretisch erreicht werden, doch auch die Praxiswerte um 350 MB/s genügen völlig aus. Ähnlich dem USB-Anschluss können auch eSATA und mSATA für die Datenübertragung genutzt werden. 300 MB/s genügen auch hier nicht, um die Leistung der externen SSD-Festplatte vollkommen auszuschöpfen, schnellen Auslesen der Daten ist aber trotzdem gesichert. Der Anschluss erinnert auch optisch an die USB-Buchse, ist allerdings vor allem bei günstigen Laptops kaum vorhanden.

    Firewire und Thunderbolt: die Apple-Alternative

    Firewire ist wiederum ein Standard, der von Apple etabliert werden sollte, sich allerdings nicht so recht durchsetzen konnte. Zur Verfügung stehen Firewire 400 und Firewire 800, wobei die Zahl die Datenübertragungsgeschwindigkeit in Mbit/s angibt. 400 Mbit/s entsprechen etwa 50 MB/s, 800 Mbit/s folglich 100 MB/s. Für eine SSD ist beides zu langsam, eine Nutzung ist nur im Notfall anzuraten. Sollten nur USB 2.0 und Firewire 400 zur Verfügung stehen, sollte Firewire trotz der nominell schlechteren Datenraten trotzdem der Vorzug gegeben werden. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist Firewire 400 effektiver, trotz geringerer Maximal-Datenraten werden die Dateien im Vergleich zu USB 2.0 meist schneller übertragen. Zum anderen bleibt ein USB-Anschluss frei – der kann im Gegensatz zu Firewire nämlich auch für Maus und sonstige Peripherie genutzt werden.

    Thunderbolt hingegen ist extrem schnell und sollte von Apple nutzern auch verwendet werden, sofern er noch frei ist und die externe SSD-Festplatte diesen Anschluss unterstützt.

    SSD kaufen, einbauen & einrichten: Darauf sollten Sie achten

    Tipp: Online kaufen

    Haben Sie die Entscheidung zum Kauf bereits getroffen, stellt sich noch die Frage, von wo Sie die SSD-Festplatte am besten beziehen sollten. Natürlich kommt hier der stationäre Elektronik-Handel in Betracht, bei dem Sie auch eine Beratung erhalten. Mithilfe der hier zur Verfügung gestellten Informationen sind Sie allerdings nicht zwangsläufig auf eine weitere Beratung angewiesen. Aus diesem Grund kann der Kauf im Internet sinnvoll sein: Hier lassen sich die Preise vergleichen, bei Shops wie Amazon helfen auch Rezensionen anderer Kunden weiter. Ein häufiges Argument für den Filialkauf greift bei einer SSD-Festplatte ebenfalls nicht: Die meisten Hersteller garantieren eine Funktion über drei oder gar fünf Jahre – weitaus mehr, als die gesetzliche Gewährleistung vorsieht. Das bedeutet, dass in Falle eines Defekts ohnehin der Hersteller kontaktiert werden muss, unabhängig von der Frage, wo die SSD-Festplatte konkret gekauft wurde.

    Tipp: SSDs zum Upgraden des Laptops

    Besonders für den Einsatz in Laptops ist eine SSD-Festplatte interessant. Profitiert man doch von besserer Performance, Lautlosigkeit, geringerem Gewicht, besserer Haltbarkeit und geringerem Stromverbrauch.

    Das Thema Energieverbrauch ist für Laptops sehr interessant. Hier konnte die SanDisk Extreme Pro mit einem Energieverbrauch von 3,9 Watt während der Nutzung und nur 0,6 Watt im Leerlauf besonders überzeugen. Die geringe Bauhöhe von 7 Millimetern ermöglicht auch den Einbau bei schwierigen Platzverhältnissen.

    Als Mehrfacher Testsieger für den Einsatz in Laptops, hat sich die EVO-Serie von Samsung empfohlen: Die Festplatten überzeugen durch hohe Performance und Zuverlässigkeit und das vergleichsweise gute Preis-Leistungsverhältnis. Wichtig ist bei der Auswahl, dass Messwerte aus unserem SSD Test z.B. aussagekräftiger sind, als Herstellerangeben, die hinsichtlich der Geschwindigkeit nicht immer erreicht werden.

    Tipp: Richtig angeschlossen

    Bei einem Laptop stellt sich die Frage nicht; ein Mainboard von einem Desktop-Rechner verfügt zumeist über zwei S-ATA Controller. Dabei entspricht einer dem S-ATA II, der andere dem S-ATA III-Standard. In jedem Fall sollte Letzterer genutzt werden, selbst wenn die SSD-Festplatte nur S-ATA II-Spezifikationen erfüllt. Optisch lässt sich nicht erkennen, welches Kabel verwendet werden muss – hier sollte die Dokumentation des Mainboards bemüht werden. Über welchen Anschluss eine SSD verfügt, erfahren Sie auch immer im jeweiligen SSD Test.

    Tipp: Betriebssystem: Je neuer, desto besser

    Viele User nutzen auch heute Betriebssystem-Veteranen wie Windows XP oder Vista. Unabhängig von Sicherheitsbedenken sollte davon aber beim Betrieb einer SSD-Festplatte abgesehen werden. Gravierend ist aus Sicht des schnellen Speichers die Tatsache, dass der TRIM-Befehl erst ab Windows 7 unterstützt wird. Ohne diese Funktionalität kann die SSD-Festplatte schon bald nicht mehr beschrieben werden. Hinsichtlich der Einstellungen von Windows lohnt es sich, einen Blick auf die aktiven Dienste zu werfen: Einige Dienste, die nicht benötigt werden kosten nicht nur Rechenleistung und Arbeitsspeicher, sie lassen Windows auch permanent Daten auf die Festplatte schreiben. Dadurch steigt der Energieverbrauch und die Lebensdauer des Speichers reduziert sich. Dienste, die nicht benötigt werden, sollten auch nicht aktiv sein.
    Sofern Windows 7 genutzt wird, sollte die Defragmentierung abgeschaltet werden. Für HDDs bringt das Aufräumen der Festplatte durchaus Vorteile, bei einer SSD ist das nicht der Fall. Windows 8, 8.1 und 10 wiederum führen standardmäßig den TRIM-Befehl aus, weshalb der Nutzer nicht aktiv werden muss. Die Speicherbelegung wird vom Controller übernommen.

    Tipp: Richtige Konfiguration erhöht Lebensdauer

    Eine Einstellung, die bei der Windows-Nutzung ebenso sinnvoll ist, ist die Deaktivierung von Prefetch und Superfetch. Damit werden Festplatten häufiger beschrieben, um die Performance von Windows zu verbessern. Dabei werden Speicherinhalte vorgeladen, bevor ein tatsächlicher Bedarf entsteht. Bei einer HDD Festplatte ist das sinnvoll, bei einer SSD-Festplatte hingegen nicht. Zudem sorgt auch hier das häufigere Beschreiben des Speichers für eine verminderte Lebensdauer.

    Deaktiviert werden die Features in der Registrierungsdatei. Dabei öffnen Sie den Registry Editor über eine Eingabe „Registry Editor“ in die Suchleiste. Der Eintrag HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SessionManager\MemoryManagement\PrefetchParameters muss ausgewählt werden, „EnablePrefetcher“ und EnableSuperprefetcher“wird mit einem Doppelklick ausgewählt. Die DWORD-Werte müssen jeweils auf 0 gesetzt werden.

    Auch der Windows Suchdienst bzw. Cortana sollte deaktiviert werden. Der Eintrag „Windows Search“ in den Diensten (Eingabe im Suchfenster) wird dazu ausgewählt und deaktiviert. Auf diese Weise werden die Schreibvorgänge weiter reduziert, ohne dass gänzlich auf die Suche verzichtet werden muss- sie dauert nur etwas länger.

    Tipp: Systemwiederherstellung deaktivieren

    Aus demselben Grund kann auch die Systemwiederherstellung abgeschaltet werden. Am einfachsten wird dieser Punkt erreicht, wenn die Tastenkombination „Windows“ und „Pause“ gedrückt wird. Dann muss nur noch der Eintrag „Computerschutz“ ausgewählt werden, damit sich die Systemwiederherstellung deaktivieren lässt. Windows beschreibt die SSD auch hier ständig mit Daten. Natürlich ist die Systemwiederherstellung allerdings keinesfalls überflüssig – eine Deaktivierung ist nur dann anzuraten, wenn die Lebensdauer der SSD-Festplatte wirklich im Vordergrund steht.

    Tipp: Software-Tools der Hersteller nutzen

    Wie es um den Zustand der SSD-Festplatte bestellt ist, können Sie mithilfe von Hersteller-Tools bestimmen: Anbieter wie Intel, OCZ, Plextor oder Samsung stellen Software bereit, die den Zustand der SSD-Festplatte auslesen können. Außerdem lässt sich ein sogenannter „Secure Erease“ durchführen, der die SSD-Festplatte von alten Daten sicher befreit. Sollte der Speicher einmal veräußert werden, ist das unbedingt ratsam. Zudem kann der Festspeicher durch Firmware-Updates auf diese Weise auf dem neusten Stand gehalten werden.

    Die wichtigsten Hersteller von SSD-Festplatten

    Folgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Hersteller in aus unserem SSD Test kurz vorstellen.

    Samsung

    Samsung ist nicht nur einer der größten Elektronikkonzerne der Welt sondern auch der Marktführer im Bereich SSD-Festplatten und SSD-Spreicher-Lösungen. Samsung Electronics gehört dabei zur Samsung Group mit Hauptsitz in Süd Korea. Aktuell werden bei Samsung Electronics mehr als 300.000 Mitarbeiter beschäftigt. Diese verteilen sich auf über 80 Länder und insgesamt mehr als 190 Niederlassungen. Samsung bietet mit seiner EVO-Serie die weltweit am meisten verkaufte SSD-Festplatten-Lösung für Privat- und Business-Kunden und stellt aktuell unsere SSD Test Testsieger.

    Kingston

    Das Unternehmen Kingston Technology Co. oder kurz: Kingston, ist ein amerikanischer Hersteller von Speicherprodukten für Computer, wie z.B. SSD-Festplatten, Arbeitsspricher oder USB-Sticks. Der Sitz des, seit 1987 am Markt existierenden, Unternehmens ist das Fountain Valley in Kalifornien. Weltweit werden mehr als 4.000 Menschen bei Kingston beschäftigt. Laut Aussage des Unternehmens ist Kingston der weltweit größte Hersteller von Speicher, Speicherkarten und Speichermodulen. Der Fokus liegt bei Kingston-Produkten immer auf bestmöglicher Performance und Lebensdauer.

    Crucial

    Crucial ist eine Marke von Micron, einer der weltweit führenden und größten Hersteller von SSD- und Arbeitsspeicher-Lösungen. Das Unternehmen ist vollständig spezialisiert auf die Herstellung von Arbeitsspreicher und SSD-Festplatten. Das Unternehmen kann insgesamt auf eine Erfahrung von fast 35 Jahren zurrückgreifen. Die Produkte der Firma zeichnen sich besonders durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Performance und Verlässlichkeit aus.

    SanDisk

    Die SanDisk Corporation ist schon seit 1988 am Markt für Speicher und Flash-Speicher tätig. Das multinationale Unternehmen hat seinen Sitz in Milpitas, Kalifornien. Das Hauptaugenmerk von SanDisk liegt auf der Herstellung und Entwicklung von Flash-Speicherkarten die in diversen Konsum-Produkten und Computern zum Einsatz kommen. SanDisk steht seit Unternehmensgründung für Produkte die mit Leistung, Qualität und Zuverlässigkeit sowohl Privat- als auch Business-Kunden überzeugen.

    Toshiba

    Toshiba oder auch Toshiba Corporation ist einer der größten internationalen Technologiekonzerne aus Japan. Hauptsitz hat das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 1939 in der japanischen Hauptstadt Tokio. Neben einem umfangreichen Portfolio an Elektronikgeräten wie Laptops, TVs und Speicherlösungen wie SSD-Fesplatten, produziert das Unternehmen auch ganze Automationsstrecken für Business-Kunden. Seit jeher legt das Unternehmen größten Wert auf höchste Qualität in der Produktion und auf die stete technologische Weiterentwicklung seiner Produkte und des Unternehmens selbst.

    Häufige Fragen zur SSD-Festplatte

    Was Bezeichnet die Abkürzung SSD?

    Unter der Abkürzung SSD versteckt sich der englische Begriff Solid-State-Drive bzw. Solid-State-Disc, während sich die Abkürzung HDD auf traditionelle magnetische Festplatten (Hard Disc Drive) bezieht. Die HDDs, die noch vor einigen Jahren weltweit sehr verbreitet waren und fast in jedem Rechner zu finden waren, weisen im Gegenteil zu modernen SSDs eine primitivere Bauart auf und bestehen hauptsächlich aus einzelnen bewegten Teile wie z. B. Lesekopf und Platter. Dadurch sind die HDDs im Betrieb viel Anfälliger für Defekte.

    Wie ist die durchschnittliche Lebensdauer einer SSD?

    Da SSDs auf einer anderen Technologie basieren als traditionelle Festplatten-Laufwerke, haben diese eine festgesetzte Lebensdauer, die vor allem davon abhängt, wie oft neue Daten auf der SSD gespeichert und alte Daten überschrieben werden. Die gute Nachricht lautete aber, dass es sich in unserem umfangreichen SSD Test herausgestellt hat, dass die Lebensdauer eines modernen SSD-Laufwerks bei normaler Nutzung mindestens 1000 TB (Terabyte) beträgt. Bei normaler Nutzung werden Privatuser viele Jahre brauchen, um diese Datenmengen zu erreichen. Viele namhafte SSD-Hersteller bieten zudem Software-Tools an, um den Abnutzungsgrad des SSD-Laufwerks auszulesen.

    Ist eine moderne SSD mit meinem Mac kompatibel?

    Ein SSD-Laufwerk im 2,5-Zoll-Formfaktor kann leider nicht mehr in alle Mac-Modelle eingebaut werden. Dies stellt aber keinen beachtlichen Nachteil dar, da die meisten Mac-Modelle schon ab Werk mit einem modernen SSD-Laufwerk oder einem Fusion Drive ausgestattet sind. Bei diesen Modellen ist die SSD-Platte per PCI-Express mit dem Mac verbunden und es wird außerdem auch ein proprietärer Anschlussstecker eingesetzt, der den Einbau weiterer SSD-Laufwerke nicht möglich macht.

    Wie wird ein SSD-Laufwerk partitioniert?

    Der Partitionierungs-Vorgang bei einem modernen SSD-Laufwerk unterscheiden sich in der Regel nicht von dem einer herkömmlichen Festplatte. Die Tools, die für die Partitionierung benötigt werden, kommen in der Regel schon mit dem jeweiligen Betriebssystem vorinstalliert und werden Sie einfach und bequem durch die Einrichtung einer oder mehrere Partitionen auf Ihrem SSD-Laufwerk führen.

    Was sind Dateisysteme?

    Ein Speichermedium bzw. eine Festplatte braucht eine Art Struktur, die dazu dient, die Daten zu organisieren. Unterschiedliche Betriebssysteme haben in der Regel unterschiedliche Dateisysteme. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Programme, die dazu genutzt werden können, das Datensystem der Festplatte in ein anderes zu konvertieren. Bei diesem Prozess werden jedoch alle Daten, die sich auf der Festplatte befinden, unwiderruflich gelöscht. Aus diesem Grund sollte ein SSD-laufwerk gleich nach dem Kauf in das gewünschte Dateisystem konvertiert werden, da es später zu ungewünschten Komplikationen kommen könnte. In dem folgenden Absatz werde ich Ihnen einen kleinen Überblick über die gängigsten Dateisysteme geben.

    FAT32/exFAT

    Dieses Dateisystem wird häufig bei MP3-Playern, USB-Speichersticks und ähnlichen mobilen Speichersystemen verwendet. SSD-Festplatten mit diesem Dateisystem können sowohl mit Windows- als auch mit Mac-Systemen genutzt werden. Der große Nachteil dieses Dateisystems ist, dass Dateien, die größer als 4 GB sind, nicht gespeichert und verschoben werden können. Aus diesem Grund ist dieses System für große multimediale Daten nicht geeignet.

    NTFS

    Bei diesem System handelt es sich um das Dateisystem, das bei aktuellen Windows-Systemen eingesetzt wird. Daten die auf einer NTFS-Festplatte gespeichert sind können zwar von einem Mac-System gelesen werden, jedoch können keine neuen Daten darauf gespeichert werden.

    HFS+/HFSX

    Dies ist das Dateisystem, das bei Apple-Produkten zum Einsatz kommt. HFS kann mit Hilfe spezieller Software auf Windows-Systemen gelesen werden, es können aber keine neuen Daten darauf gespeichert werden.

    Moderne SSD oder doch eine herkömmliche HDD kaufen?

    Eine moderne SSD bietet eine hervorragende Robustheit und Energiesparsamkeit, von der vor Allem mobile Geräte wie z. B. Notebooks profitieren. Die SSD wirkt sich äußerst positiv auf die Akkulaufzeit aus und sollte das Notebooks einmal einen Sturz erleiden, wird die SSD den Aufprall mit hoher Wahrscheinlichkeit überstehen. Ein Nachteil, den SSDs mit sich bringen, ist der relativ hohe Preis gegenüber herkömmlicher mechanischer Festplatten. Wie unser SSD Test zeigt, lohnt es sich deshalb, etwas bei der Kapazität einzusparen, denn man sollte sich nicht gleich eine Monster-SSD mit 1 TB Speicherkapazität anschaffen, sondern eine kleinere SSD mit 250 GB Speicherkapazität sollte für normale User völlig ausreichend sein.

    So haben wir den SSD Test durchgeführt

    Um unseren SSD Test für Sie besser nachvollziehbar zu machen, möchten wir kurz auf die Testkriterien und unser Testsystem eingehen.

  • Unser Testsystem

    • Windows 7
    • SSD an SATA III als primäres Laufwerk
    • Intel Core i5-4460 4x 3.20GHz
    • ASUS H81M-PLUS
    • 8 GB RAM Crucial DDR-3 PC1600
  • Verarbeitung, Qualitätseindruck & Lieferumfang

    Als erstes haben wir uns natürlich die Präsentation und die Verarbeitung des jeweiligen Testkandidaten im SSD Test genau angeschaut. Wir haben besonderes Augenmerk auf eine solide, fehlerfreie und saubere Verarbeitung gelegt und haben diese nach einheitlichen Eckpunkten bewertet. Auch den Lieferumfang haben wir und genau angeschaut und auch hier die Qualität und Verarbeitung des Zubehörs (sofern vorhanden) bewertet.

  • Features

    Hier haben wir uns ganz genau angeschaut, was die Hersteller jeweils an Features, Funktionen, Spezifikationen und Alleinstellungsmerkmalen anpreisen. Wir haben uns angeschaut was diese in der Theorie und dann der Praxis bringen sollen, welche Performance-Daten vom Hersteller angegeben werden und diese abschließend einheitlich bewertet.

  • In der Praxis

    Zuerst haben wir jeweils eine frische Windows 7 Installation auf die zu testende SSD-Festplatte geclont. Danach haben wir in unserem Praxistest nicht nur bewertet, wie einfach sich die SSD einbauen und in Betrieb nehmen lässt, sondern haben nach dem Einbauen, mithilfe des Programms AS-SSD auch die durchschnittlichen Performance-Daten der jeweiligen SSD-Festplatte ermittelt. Die ermittelten Daten haben wir dann mit den vom Hersteller angegebenen, theoretischen Performance-Daten verglichen und entsprechend bewertet.

  • Wir hoffen das wir Ihnen mit unserem SSD Test 2016 und den weiteführenden Informationen auf SSDFestplatte.eu bei der Auswahl der besten SSD für Ihre Bedürfnisse behilflich sein konnten.